FAQ

Willkommen
Genereller Ablauf
FAQ

Hier findet ihr Fragen, die immer wieder in ähnlicher Weise an uns gestellt werden und unsere Antworten dazu. Diese können natürlich nicht das Lesen der Dokumente ersetzen, sollen aber einen ersten Überblick geben.

In diesem Fall musst Du überprüfen, ob die Fahrtstrecke ausreicht.

Für einen Standard Ride gelten nur die Quittungen von Tankstellen (oder Shops) als Wegpunkte. Die eventuell beim Themen-Ride geforderten Fotopunkte entfallen – es denn, es sind Tankstellen in unmittelbarer Nähe (oder Shops), welche die erforderliche und den IBA Richtlinien entsprechenden Quittungen ausstellen.

Nein, das ist nicht möglich, da diese Rides eine besondere Schwierigkeit haben und du aus diesem Grund LD-Ride-Erfahrung aufweisen musst.

Auch wenn der Leader einer solchen Gruppe bereits Erfahrung hat, kann dieser Ride den anderen Fahrern nicht anerkannt werden. Das Durchführen eines einfacheren Rides (z.B. SS1000) ist für den Einsteiger auch ein guter Test, ob er das wirklich will, wie er mit der Nacht zurechtkommt und wo und wann er Pausen machen muss.

Nein.

Bei vielen Quittungen – besonders aus den östlichen und südlichen EU-Staaten – ist oftmals die Adresse des Tankstellen-Betreibers angegeben, anstelle die der eigentlichen Tankstelle.

Das kann zu Problemen bei der Verifizierung führen und die Beurkundung Deines Rides gefährden.

Die Koordinaten kannst Du folgendermaßen ermitteln:

  • gem. den Anleitungen wie sie in unter Downloads -> Tipps und Tricks -> Koordinatensuche beschrieben sind.
  • Du liest sie beim Betanken oder bei sonstigen geforderten Aktivitäten (Fotopunkte) von Deinem Navi ab oder speicherst die Koordinaten auf dem Navi.
  • Du ermittelst die Koordinaten über Deinen Routenplaner (Basecamp, Mapsource) – wenn Du Deine Route zur Dokumentation zeichnest oder eine GPX Datei erstellst.

Grundsätzlich nein, es sein denn der Notfallplan gemäß „IBA Ride Richtlinien“ kommt zur Anwendung.

Ob der Notfallplan zur Anwendung kommt, kannst Du erst beim letzten Tankpunkt erkennen.

In diesem Fall musst Du den am weitesten von Deiner Strecke entfernten Punkt mittels Quittung dokumentieren. Dies kann jegliche Maschinen gedruckte Quittung sein, wenn darauf das Datum, die Uhrzeit, der Ort, sowie das gekaufte Produkt ersichtlich ist und diese im Log eingetragen ist.

Generell könnte man sagen, alles was in die Kategorie Zwei- oder Dreiräder ggf. mit Beiwagen zählt.

Also,

  • Motorräder, natürlich mit oder ohne Beiwagen
  • alles, was sonst  in die Kategorie Zweirad fällt, es gibt keine Hubraum- oder PS-Mindestgröße
  • Trikes
  • Dreiradroller (z.B. Piaggio MP3) oder City-Motorräder (z.B. BMW C1)

Nicht dazu gehören z.B. Autos, Quads, usw.

Natürlich könnt ihr als Team oder als Gruppe zusammen fahren, wobei auch in diesem Falle jeder seine eigene vollständige Ride-Dokumentation einreichen muss. Keine Sammel-Tankquittungen !!

Die Iron Butt Association empfiehlt allerdings von solchen Fahrten – wenn möglich – abzusehen:

Eine Gruppe ist immer nur so stark wie der/die schwächste Teilnehmer(in). Das bedeutet, dass hier ein möglicher Druck entstehen könnte über seine Möglichkeiten hinauszugehen, was mit einer möglichen Gefahr verbunden ist.

Kein Fahrer darf sich verpflichtet fühlen, über seine Kondition hinaus die Fahrt fortzusetzen. Es ist keine Schande, einen Ride abzubrechen und später unter anderen Voraussetzungen (besseres Wetter, bessere Kondition, usw.) noch einmal zu versuchen. Bei der Fahrt in einer Gruppe fällt eine solche Entscheidung natürlich nicht so einfach, als wenn man alleine fährt.

Wenn euer Sohn / eure Tochter über 18 Jahre alt sind, ja natürlich gerne.

Ansonsten gilt auch das bereits unter Charity-Rides Gesagte. Ein Kind oder Jugendlicher ist aus unserer Sicht nicht geeignet, eine solche Fahrt mitzufahren und wir halten ein solches Vorhaben für nicht vertretbar.

Sollte der IBA bekannt werden, dass bei einem Certificate Ride ein Kind/Jugendlicher unter 18 Jahren teilgenommen hat, werden wir diesen Ride aberkennen bzw. garnicht erst anerkennen.

Hierzu haben wir eine ganz klare Meinung: NEIN!

Auch wenn es bei solchen Charityfahrten auf den ersten Blick um einen guten Zweck geht (den wir natürlich grundsätzlich begrüßen), so liegt eine nicht unerhebliche Gefahr darin, dass sich ein Fahrer mit seiner Ankündigung unter einen sehr hohen Druck setzt.

Wie auch in den Richtlinien beschrieben, sollte eine solch lange und anstrengende Fahrt ausschließlich dann angetreten werden, wenn das Wetter, die körperliche und seelische Verfassung, der Zustand des Motorrades usw. stimmen. Kündigt man eine Fahrt im Vorfeld an und verbindet dies mit einer entsprechenden Publicity (Webseite, Händleraktionen, lokale Presse oder Fernsehen) ist es sehr schwer wenn nicht sogar unmöglich, die Fahrt nicht anzutreten oder zu verschieben.

Wenn ihr Euren Ride mit einem guten Zweck verbinden wollt, verknüpft das doch einfach mit dem Zeitpunkt, an dem ihr für Eure Fahrt die Urkunde erhalten habt und macht es im Anschluss an Euren Ride öffentlich. Setzt Euch selber nicht dem Druck aus, an einem bestimmten Termin loszufahren!

Für Eure Erfahrungen, Rallyberichte und Fotos haben wir Platz im Forum und auch auf dieser Seite in der Rubrik „Mein IBA Ride“.

Bitte habt Verständnis, dass wir uns von solchen Fahrten aus den oben genannten Gründen (wenn diese auch gut gemeint sind) sehr deutlich distanzieren müssen.

Die international gültigen und anerkannten IBA Regeln erfordern sowohl einen Augenzeugen bei Start und Ziel (bei Bun Burner Gold je zwei Augenzeugen) und zusätzlich jeweils den maschinengedruckten Start- und Endebeleg.

Ausschließlich die Uhrzeit-Differenz zwischen Startbeleg und Endebeleg wird zugrunde gelegt.

Es bringt also auch nichts, am Vorabend der Fahrt schon zu tanken und diesen Beleg als Startbeleg einzureichen.

Ein Beleg kann keinen Augenzeugen und kein Augenzeuge kann einen Beleg ersetzen!  Augenzeugen dürfen nicht mitfahren! Als Start- und Endbeleg wird nur die Tankquittung anerkannt.(bitte keine anderen Belege verwenden).

Achtet bitte darauf, dass auf den Belegen immer der Ort (die Tankstelle) und das Datum und die Uhrzeit gut lesbar angegeben sind. Insbesondere im Ausland ist das nicht immer selbstverständlich.
Wenn ihr einen Beleg ohne diese Daten erhaltet, notiert bitte diese Daten handschriftlich auf dem Beleg und zusätzlich den Namen des Tankwartes und die Telefonnummer, so dass wir ggf. zur Überprüfung dort anrufen können.

Es empfiehlt sich direkt beim Tanken, den Kilometerstand auf dem Beleg selbst zu notieren. Als Augenzeuge kann der Tankwart, ein Freund oder auch der Partner/die Partnerin zur Verfügung stehen. Als Augenzeuge muss man bei Nachfragen telefonisch oder per Email den Start bzw. das Ende der Fahrt bestätigen können. Sonstige Aufgaben gibt es für den Augenzeugen nicht.

Es gibt aber auch die Möglichkeit auf die Augenzeugen zu verzichten! In diesem Fall musst Du bei jeder Betankung (also auch am Start und am Ende) zusätzlich ein Foto von dem jeweiligen Kilometerstand Deines Motorrades, sowie der jeweiligen kompletten Tankquittung machen.

Achte aber darauf das bei Deiner Kamera das Datum und die Uhrzeit richtig eingestellt wird.

Die IBA Germany bietet sowohl Meilen- als auch Kilometerzertifizierungen an.

Der Unterschied ist die Urkunde, der Pin und der Patch. Dort ist die Einheit entsprechend angegeben. Einige Rides werden auch nur in der Meilenversion angeboten.

Natürlich musst Du keinen Meilentacho haben, um einen Ride in Meilen zu zertifizieren, als Umrechnungsfaktor wird 1,609 zugrunde gelegt (1000 Meilen entsprechen also fast 1610 Kilometern).

Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch tatsächlich, bei Saddle Sore 1600K wird der Faktor 1,6 zugrunde gelegt, hier ist ist die Mindeststrecke geringfügig kürzer.
Dafür haben wir einen Saddle Sore 2000K, den es in keiner Meilenversion gibt. Dieser Ride ist eine echte Herausforderung !

Und weiterhin sind die Bun Burner 2500K (=2500 Kilometer) deutlich länger als die Bun Burner 1500 (2414 Kilometer).

Wir empfehlen aber in jedem Fall aufgrund der zum Teil hohen Ungenauigkeit bei den Tachos (bis zu 4% !!) ein paar Kilometer mehr zu fahren.

Ja, das geht.

Ein Ride A-B-A kann eingereicht werden, für Punkt B muss dann ein “strategischer Beleg” vorhanden sein, der den Wendepunkt markiert.

Eine Strecke darf bei 24h- oder 36h-Rides nur einmal in eine Fahrtrichtung gefahren werden.

Bei Mehrtagesfahrten kann am zweiten oder dritten Tag die gleiche Strecke wiederholt werden.

Fährzeiten zählen wie Pausen, gehen also von der verfügbaren Zeit ab.

Die Strecke, die mit einer Fähre zurückgelegt wird, zählt nicht in der Gesamtstrecke.

Na klar, das geht!

Du kannst auch einen Ride, der komplett im Ausland gefahren wurde, bei uns zurPrüfung einreichen.